KMU: Mehr Engagement in sozialen Medien

Kleine und mittelständische Unternehmen engagieren sich auf sozialen Plattformen sehr wenig. Das besagt zumindest das vor kurzem veröffentlichte Digitalisierungsbarometer der Initiative „Antrieb Mittelstand“.  Gerade mal 23% engagieren sich auf den sozialen Plattformen. 80% machen währenddessen von E-Mails Gebrauch und 78% setzen auf ihre Homepage.

Bei der Befragung von „Antrieb Mittelstand“ kamen überraschende und gleichzeitig interessante Ergebnisse heraus: Gerade mal 19% verwenden Online-Plattformen für Öffentlichkeitsarbeit und weniger als die Hälfte setzen auf SEO. Aber warum ist das so? Wo doch täglich auf den unterschiedlichsten Kanälen geschrieben wird, wie wichtig gutes Online Marketing und gute PR-Arbeit im Internet ist.

Viele kleine und mittelständische Unternehmen sehen leider das Potential, welches das Internet birgt, nicht. Die enorme Reichweite, die sich durch einen ordentlichen Internetauftritt und eine optimale Online Marketing Strategie erreichen lässt ist keineswegs zu unterschätzen. Einfache Webseiten sind in der heutigen Zeit mit Baukästen und Anleitung sehr schnell und unkompliziert erstellt, sodass auch Laien keine großen Probleme damit haben.
Vielleicht denken aber auch viele Unternehmer, sie bräuchten einfach keinen Internetauftritt weil ihre Zielgruppe im gehobenen Alter ist, in dem man sich nicht mit dem Internet beschäftigt. Doch Studien haben ergeben, dass die Zahl der „älteren“ Internetnutzer stetig steigt: 63,7 Prozent der 60- bis 69-Jährigen sind im Internet unterwegs. Bei den über 70-Jährigen sind es 30,2 Prozent.  Ein Anstieg von zwei bzw. über drei Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. Dies zeigt die Onlineaffinität der gehobenen Altersgruppen und ist ein wichtiger Faktor für Unternehmer bei ihrer Online Marketing Strategie.
Bei den unteren Altersgruppen sind es zwischen 78,8 und 97,5 Prozent.
Deshalb sollten Unternehmen mit jeglichen Zielgruppen einen Internetauftritt haben und auch in den sozialen Medien vertreten sein. Denn nur so werden sie in der Zukunft auch gefunden und können ihre Umsätze steigern – und ihre Bekanntheit.

Wer jetzt denkt, Facebook und Co. seien aber eher etwas für die jüngere Generation, der irrt. Denn auch hier liegt das Durchschnittsalter deutlich höher, als viele vielleicht erwarten – bei 38,7 Jahren.

Natürlich ist der Grad der Digitalisierung nicht nur branchenabhängig: Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Unternehmensgröße. Je größer also der mittelständische Betrieb, desto digitaler arbeitet er auch.

Fazit

Wer auf lange Sicht erfolgreich sein will, der muss mit seinem kleinen oder mittelständischen Unternehmen im Internet vertreten sein. Zum einen mit einer eigenen Homepage, zum anderen in den sozialen Kanälen. Auch die lokalen Suchergebnisse bei Google sind ein wichtiger Faktor, gerade für regionale Unternehmen, für die Auffindbarkeit im Netz.
Mit einer guten Online Marketing Strategie kann so eine enorme Reichweite erzielt und das Potential des World Wide Web voll ausgeschöpft werden.


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